Weitreichendes Off-Label-Potenzial: Erdafitinib als Option für zahlreiche Tumortypen

Autor: Josef Gulden

Die FDA gab im März 2019 die Zulassung zur Behandlung des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms. Die FDA gab im März 2019 die Zulassung zur Behandlung des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms. © iStock/OGphoto

Zugelassen ist der FGFR-Hemmer Erdafitinib für die Behandlung von Urothelkrebs. Doch auch weitere Entitäten weisen FGFR-Mutationen auf. Wie viele Patienten off label von der Therapie profitieren könnten, wurde nun von Wissenschaftlern berechnet.

Im März 2019 gab die FDA in einem beschleunigten Verfahren Erdafitinib die Zulassung zur Behandlung des fortgeschrittenen Urothelkarzinoms. Voraussetzung für den Einsatz sind Genalterationen der Rezeptoren FGFR2/3. Basis dieser Entscheidung war eine Phase-2-Studie, in der je nach Art der vorliegenden Mutation im FGFR2- oder FGFR3-Gen Ansprechraten zwischen 0 und 40,6 % auftraten – mit einer medianen Ansprechdauer von 5,4 Monaten.

Neben dem Urothelkarzinom finden sich solche Veränderungen u.a. häufig auch bei Tumoren von Brust, Endometrium, Pankreas, Kolon, Rektum und nicht-kleinzelligem Lungenkrebs. Der Enthusiasmus für derartige Präzisionstherapien ist groß. In einem...

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