Welche Antikonzeption und wie abrechnen?

Frage von Dr. Gerhard W. Schanz,

 

Arzt für Frauenheilkunde,

 

Fellbach:
Eine junge Frau mit durchgemachter multipler Thrombose möchte eine Antikonzeption. Da eine Marcumarisierung ansteht, halte ich eine Kupferspirale, auch eine Hormonspirale, für kontraindiziert. Was ist Ihre Meinung? Welche Antikonzeption könnte angeraten werden? Und: Welche Abrechnungsart (privat oder Kasse) wäre in diesem Fall, z.B. für eine Spirale oder andere Kontrazeptiva, zu wählen?

Antwort von Privatdozent Dr. Ulrich Winkler,

Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe,

Klinikum Wetzlar-Braunfels,

Wetzlar:
Grundsätzlich ist insbesondere in der Einstellungsphase der Marcumar-Therapie mit einer verstärkten Menstruationsblutung zu rechnen. In seltenen Fällen treten - zumeist auch in der Einstellungsphase der Marcumar-Behandlung - sehr unangenehme Blutungen aus rupturierten Follikeln auf.

Die orale Kontrazeption ist in diesem Fall insofern durchaus zu diskutieren, da sie sowohl die Menstruationsblutung verkürzt und eine Follikelreifung verhindert und auch unter Marcumar-Schutz nicht zu einer Zunahme des Rezidiv-Risikos führt.

Diese letztere Einschätzung basiert allerdings...

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