Welche Behandlung bei Schwindel greift

Autor: Dr. Dorothea Ranft, Foto: thinkstock

Physikalische Anwendungen, Pharmako- und Psychotherapie – das sind die drei Säulen in der Behandlung von Schwindelsyndromen. Klingt einfach, doch die Hürden liegen im Detail: Nicht jeder Patient profitiert von Gangtraining oder einer transtympanalen Steroidapplikation.

Eine Domäne der physikalischen Therapie ist der benigne periphere paroxysmale Lageschwindel (BPPV) mit seinen maximal eine Minute anhaltenden Drehschwindelattacken. Diese gehen meist vom posterioren Bogengang aus (90–95 %), seltener vom horizontalen Bogengang.

Mit spezifischen Befreiungsmanövern können sich die meisten Betroffenen zu Hause selbst helfen, so das Autorenteam um Professor Dr. Dr. Michael Strupp, Neurologische Universitätsklinik Großhadern, München. Patienten sollten jedoch vorab wissen, dass die Rezidivrate bei ca. 50 % liegt und die Reposi­tion zu einem tagelang anhaltenden Schwankschwindel führen kann.

 

Diagnose-Kriterien des Morbus Menière

 

  • Zwei oder mehr...

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