Welche Therapie hilft Piloten?

Frage von Dr. M. D., Internist in W.:
Ich betreue in meiner Praxis einen 41-jährigen Piloten, bei dem sich in den letzten fünf Jahren ein starker Heuschnupfen entwickelt hat. Zusätzlich ist auch eine Hausstaubmilbenallergie bekannt. Die Beschwerden im Bereich von Nase (massive Niesanfälle, Sekretfluss) und Augen (Tränen, Juckreiz, Bindehautschwellungen) sind über mehrere Wochen im Jahr so stark, dass der Patient fluguntauglich ist. Auf Grund der beruflichen Belastung und der häufigen Abwesenheit vom Heimatort ist eine Standard-Hyposensibilisierung nicht möglich. Ich habe daher seit drei Jahren eine orale Desensibilisierung durchgeführt, leider ohne jeden Erfolg.

Antwort von Professor Dr. Ludger Klimek,
Facharzt für HNO-Heilkunde,
Allergologie, Umweltmedizin,
Wiesbaden:

Die spezifische Hyposensibilisierungsbehandlung mittels subkutaner Applikation ansteigender Allergendosen ist neben der Allergenkarenz die einzige kausale Therapiemöglichkeit allergischer Erkrankungen und wird daher auch von der WHO empfohlen. Einer Dosissteigerungsphase folgt hierbei eine Erhaltungsdosierung, die man individuell finden muss. Bislang war die Dosissteigerungsphase mit wöchentlichen Injektionen über mehrere Monate sehr aufwendig. Auch wir haben daher zahlreiche Patienten, für die diese klassische subkutane Hyposensibilisierung aus beruflichem oder privatem Zeitmangel...

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