Welcher Verband für welche Wunde?

Autor: MW

Schmerz, Geruch, Exsudat und bakterielle Belastung – mit diesen vier Problemen schlägt man sich bei der Therapie chronischer Wunden herum. Sie bestimmen u.a. die Wahl der Wundauflage von Alginat über Hydrogel bis Schaum.

 

Steht der Schmerz im Vordergrund – z.B. bei Brandverletzungen oder an Hautentnahmestellen – leisten Hydrokolloidverbände gute Hilfe. Besonders geeignet sind sie für flächige, flache, mäßig exsudierende und nicht entzündliche Wunden, schreibt Dr. Karl-Christian Münter aus Hamburg. Sie erlauben schmerzarmen Verbandswechsel, der aber relativ häufig erfolgen muss. Ähnliches gilt für Hydrogele, die ebenfalls die Wunde feucht halten und Schmerzen lindern. Den Nachteil häufigen Verbandwechsels versucht man mit Gelkompressen (z.B. Hydrosorb®) zu umgehen.

Aktivkohle bindet Geruch
Bei starker Geruchsbildung z.B. bei onkologischen Wunden empfiehlt Dr. Münter an erster Stelle aktivkohlehaltige...

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