Welches orale Antikoagulans für wen?

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Maria Weiß

Mithilfe des INR-Monitorings lässt sich der Gerinnungswert heute schnell und zuverlässig bestimmen. © iStock.com/Hailshadow

Durch die Einführung der NOAK wurden die Möglichkeiten der oralen Antikoagulation in letzter Zeit erweitert. Aber die Therapie mit den Vitamin-K-Antagonisten hat auch weiterhin einen hohen Stellenwert und sollte nicht vorschnell aufgegeben werden.

Bei der oralen Antikoagulation steht man heute vor der Qual der Wahl, sagte Privatdozent Dr. Christoph Sucker vom Gerinnungszentrum Berlin. Auf der einen Seite stehen Kumarinderivate wie Phenprocoumon zur Verfügung – auf der anderen die NOAK*. Zu Letzteren zählen die Faktor-Xa-Inhibitoren Rivaroxaban, Apixaban und Edoxaban sowie der direkte orale Thrombininhibitor Dabigatran-Etexilat.

Dass das Neue nicht automatisch das Bessere sein muss, zeigte Dr. Sucker anhand aktueller „Real-Life“-Daten aus Deutschland von mehr als 37 000 AOK-Versicherten mit Vorhofflimmern und oraler Antikoagulation. In der retrospektiven Analyse aus den Jahren 2010–2014 lag die minimale Beobachtungsdauer bei zwölf...

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