Weltweiter Ärztemangel

Autor: AFP

Um erfolgreich gegen Krankheiten und Seuchen vorgehen zu können, werden weltweit vier Millionen zusätzliche Ärzte und Krankenschwestern benötigt. 2,3 Millionen davon fehlen in Entwicklungsländern, wie aus dem Jahresbericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hervorgeht, der zum Weltgesundheitstag am 7.4. veröffentlicht wurde.

In 57 Ländern gebe es einen "schweren Engpass beim Gesundheitspersonal". Kinder könnten dort nicht geimpft werden, Aids, Tuberkulose oder Malaria nicht behandelt. Am schlimmsten betroffen seien Indonesien, Indien, die Demokratische Republik Kongo, Kenia, Tansania und Peru.

Derzeit arbeiten laut WHO-Schätzung knapp 60 Millionen Menschen weltweit Vollzeit in Gesundheitsberufen. Der Großteil von ihnen sei in reichen Ländern und in Städten angesiedelt. Die armen Länder litten oft unter dem Weggang von Ärzten und Pflegern. Einige Länder wie die Philippinen oder Ghana verstärkten das Problem selbst noch, indem sie speziell für den Einsatz im Ausland ausbildeten. Am schlimmsten betroffen ist...

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