Wenn der Magenteufel raus muss

Autor: Dr. Stefanie Kronenberger

Eine Besiedelung mit Helicobacter pylori lässt sich auf mehrere Arten unterbinden. Die aktuellen Leitlinien empfehlen initial die französische oder die italienische Variante der Tripletherapie.

 

Bevor man mit der Eradikation beginnt, muss die Infektion zweifelsfrei bestätigt sein. Dazu reicht ein einfacher Atemtest nicht aus: Helicobacter pylori (Hp) muss endoskopisch nachgewiesen werden. Bei peptischen Ulcera und beim gastralen MALT-Lymphom ist die Eradikation indiziert. In Frühstadien kann das Vertreiben des auslösenden Helicobacters die Erkrankung sogar heilen. Auch Patienten mit funktioneller Dyspepsie können vom Verschwinden des Keims profitieren.

Magenbedrohte wirksam vor Geschwüren schützen

Bei geplanter NSAR-Dauertherapie sollte man ebenfalls über eine Eradikation nachdenken – vor allem bei Risikopatienten, Älteren, Ulkus­anamnese oder Komedikation, z.B. mit Steroiden oder...

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