Wenn Greise sterben wollen

Autor: FJS

Todeswünsche betagter Menschen dürfen nicht vorschnell mit der Lebenssituation erklärt werden. Häufig sind sie Indikator einer Depression.

Wenn ein alter Mensch sterben möchte, scheint dies oft nachvollziehbar: Der Betreffende ist krank oder hinfällig, fühlt sich sozial isoliert und muss mit ansehen, wie Freunde und Partner versterben. Vor allem junge Menschen pflegen diesen Alterspessimismus, hinterfragt wird wenig, beklagen Kollegen aus Berlin und Greifwald der Zeitschrift "Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie".

Doch die Berliner Altersstudie (BASE) an 516 Bürgern zwischen 70 und 103 Jahren zeigt etwas ganz anderes: Darin äußerten nur 10 % der Befragten Todesgedanken, nicht mehr als in jüngeren Kollektiven. Bei jedem Dritten mit Todeswunsch konnten die Kollegen eine schwere Depression feststellen. Alter über 85 Jahre,...

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