Wenn uneinsichtige Eltern effektive Rheuma-Therapie verhindern ...

Autor: Birgit Maronde, Foto: thinkstock

Ein Mädchen hat erstmals Schmerzen im linken Knie. Der Pädiater stellt eine Arthritis fest. Zwei Jahre später ist das Kind bettlägerig, kachektisch, die Muskeln sind atrophiert. Wie konnte das passieren?

Einige Wochen, nachdem das neun Jahre alte Mädchen Beschwerden in seinem linken Knie entwickelt hat, wird es beim Kinderarzt vorgestellt. Der diagnostiziert aufgrund der klinischen Befunde eine Arthritis und veranlasst Laboruntersuchungen. Die Entzündungsparameter sind unauffällig, die Borrelienserologie ist negativ.


Die Yersinien-Serologie – negativer IgA-, positiver IgG-ELISA, fraglicher IgA-Immunoblot – nimmt der Kollege zum Anlass, eine antibiotische Behandlung mit Erythromycin über 14 Tage einzuleiten. Das aber ist nicht korrekt. Zum einen schließt ein negativer IgA-ELISA auf Yersinien eine aktuelle Infektion aus, zum anderen sind die Keime gegenüber Erythromycin gar nicht empfindlich,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.