Werden die Zulassungskriterien beachtet, überwiegt der Nutzen die Risiken

Autor: bg

Mehr als 80 % der Tumorpatienten, die eine Chemotherapie erhalten, entwickeln eine Chemotherapie-induzierte Anämie (Hb-Spiegel < 12 g/dl). Diese lässt sich bei symptomatischen Patienten durch Erhöhung der Hämoglobinspiegel mithilfe von ESAs wirksam behandeln.

 


Eine Metaanalyse1, basierend auf den Daten von 57 Studien mit insgesamt 9353 Patienten und Patientinnen mit Lungenkrebs, Brustkrebs und gastrointestinalen Karzinomen, zeigt, dass die Gabe von Epoetin oder Darbepoetin signifikant den Bedarf an Bluttransfusionen reduzieren kann, schreibt Dr. Matti S. Aapro vom Multidisciplinary Oncology Institute in Genolier, Schweiz, in seinem die überarbeiteten EORTC-Guidelines begleitenden Editorial. Einige Studien deuten darauf hin, dass ESAs die Lebenszeit von Tumorpatienten verkürzen können. Hier ist zu beachten, dass in diesen Studien die Substanzen hauptsächlich „off lable“ eingesetzt wurden. Werden ESAs entsprechend der Zulassung und bis zu einem...

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