Wichtig: Die Grundkrankheit erkennen und behandeln!

Autor: Sonja Böhm

Der Verdacht auf „Herzinsuffizienz“ ist nur etwa in der Hälfte aller Fälle korrekt. „Die Diagnose ist einfach schwierig“ gibt selbst ein Experte wie Professor Dr. Georg Ertl vom Kompetenznetz „Herzinsuffizienz“ zu. Denn: Herzinsuffizienz ist keine Krankheit, sondern ein Syndrom. Doch es gibt Möglichkeiten wie die BNP-/NT-proBNP-Bestimmung, die den Verdacht auf Herzinsuffizienz erhärten können.

Was macht die Herzinsuffizienz-Diagnose so schwierig? Zum einen sind Symptome wie Luftnot, periphere Ödeme oder Leistungsminderung unspezifisch und können bei unterschiedlichsten Erkrankungen auftreten. „Da tut sich nicht nur der Hausarzt schwer, sondern auch wir in der Klinik“, räumt Prof. Ertl ein. So komme es vor, dass Patienten längere Zeit auf eine Lungenerkrankung behandelt würden, eigentlich aber eine chronische Lungenstauung, etwa aufgrund einer Mitralklappen­stenose vorliege, berichtet der Experte von der Universitätsklinik Würzburg aus eigener Erfahrung. Einfach den Verdacht auf Herzinsuffizienz zu behandeln, hilft auch nicht weiter. „Selbst wenn sich die Symptome dann bessern,...

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