Wie Apotheker Allergiker abzocken

Autor: ebe/Md

"Heuschnupfen kann auf ein Ungleichgewicht in der Mineralstoffversorgung des Körpers zurückgehen", meldete kürzlich die Arbeitsgemeinschaft der Umwelt-Apotheker. Sie riet allergiegeplagten Mitmenschen zur rund 100 Euro teuren Haaranalyse und - falls nötig - zur Substitutionstherapie. Haben die Apotheker tatsächlich den allergologischen Stein der Weisen gefunden? Medical Tribune hakte nach.

Seit April wird die Botschaft via Presse und TV in Deutschland verbreitet: Zwischen Heuschnupfen und gestörter Mineralstoffversorgung des Körpers bestehe ein kausaler Zusammenhang, heißt es. Deshalb empfehle die Arbeitsgemeinschaft der Umwelt-Apotheker Heuschnupfen-Patienten generell die Haar-Mineralstoffanalyse. Danach könne der Apotheker beurteilen, ob der Kranke seine Ernährung umstellen oder eine individuell zusammengestellte Mineralstoffmischung einnehmen müsse, und den Patienten entsprechend gezielt beraten. Die Haaranalyse sei völlig schmerzfrei, einfach durchzuführen und seit Jahrzehnten gängiger Standard, so der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Thomas G. Stiegler.

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