Wie gefährlich sind Antipsychotika in der Schwangerschaft für den Nachwuchs?

Autor: Friederike Klein

Viele Schwangere fragen sich, ob sie das Risiko eingehen sollen. Viele Schwangere fragen sich, ob sie das Risiko eingehen sollen. © iStock/Alter_photo

Antipsychotika werden mittlerweile in Schwangerschaft und Stillzeit häufiger gegeben. Und damit sind auch die Kenntnisse zu teratogenen und embryotoxischen Effekten dieser Wirkstoffe gewachsen. Ein Überblick, was man heute über das Gefahrenpotenzial weiß und wie man mit ihm umgeht.

Die meisten Antipsychotika der ersten Generation waren mit einer Hyperprolaktinämie und damit einer Infertilität assoziiert – zu der Zeit, als man nur diese Substanzen zur Verfügung hatte, musste man sich um Teratogenität keine Gedanken machen. Das ist mit den Antipsychotika der zweiten Generation anders geworden, berichtete der Neonatologe Dr. Wolfgang E. Paulus von der Beratungsstelle für Reproduktionstoxikologie der Universitätsfrauenklinik Ulm.

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