Wie gehen Sie bei Ohrenschmerzen vor?

Autor: Dr. Carola Gessner; Foto: thinkstock

Ohrenschmerzen können auf eine Vielzahl von Erkrankungen zurückzuführen sein, von psychosomatisch bis maligne. Die aktuelle DEGAM-Leitlinie bietet einen Leitfaden für die Diagnostik in der Praxis.

Erhöhte Aufmerksamkeit gebietet das Symptom Ohrenschmerz bei Säuglingen, sehr alten, multimorbiden oder immunsupprimierten Patienten. Doch auch jeder ansonsten gesunde Erwachsene sollte anamnes­tisch genau befragt werden nach:

  • Beginn, Stärke, Verlauf der Ohrenschmerzen,
  • Allgemeinsymptomen (z.B. Fieber),
  • Hörminderung, Ohrgeräuschen, Schwindel, Ausfluss aus dem Ohr,
  • vorangegangenem Atemwegsinfekt, früheren Ohrbeschwerden.
  • Bei Kindern: nach Fieber, Husten/Schnupfen, Appetit, Unruhe/Reizbarkeit.


Inspiziert werden sollen neben dem Ohr auch Mundhöhle und Nase, um beispielsweise geschwollene Tonsillen als Ursache einer Tubenbelüftungsstörung oder prominente Speicheldrüsengänge als Hinweis auf...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.