Wie riskant ist die Dauertherapie?

Frage von Dr. Anton Scheller, Praktischer Arzt, Kämpfelbach:
Treten bei niedrig dosierter Langzeitbehandlung von Herpes simplex mit Aciclovir Nebenwirkungen auf? Der Erfolg der Langzeitbehandlung ist sehr deutlich.

Antwort von Professor Dr. Eggert Stockfleth, Dr. Tobias Schmook, Universitäts-Hautklinik, Bereich Immundermatologie, Charitxe9 Berlin:
Bei sehr häufig rezidivierendem Herpes simplex kann eine Dauertherapie mit einem Nukleosidanalogon in Betracht gezogen werden. Nach Diagnosesicherung durch Erregernachweis werden üblicherweise zunächst über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten entweder zweimal täglich 400 mg Aciclovir p.o. oder Valaciclovir (einmal täglich 500 mg p.o.) verabreicht.

Als Indikationen für eine solche Langzeittherapie gelten soziale Gründe - hoher Leidensdruck, berufliche Gründe -, aber selbstverständlich auch klinische Aspekte, d.h. die erhöhte Neigung zur generalisierten...

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