Wie riskant ist die i.m-Spritze?

Autor: CG

Pro und Kontra der intramuskulären Spritzen beleuchtet Privatdozentin Dr. Hildegard Graß vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Düsseldorf.

Die Diskussion um intramuskuläre Spritzen ist ein Dauerbrenner für hausärztlich tätige Kollegen. Einerseits erwartet der Patient rasche wirksame Hilfe, und der psychologische Effekt des „Spritzen-Zaubers“ ist nicht zu vernachlässigen. Andererseits wird immer wieder vor Komplikationen vor allem bei der beliebten i.m.-Injektion von Diclofenac gewarnt, sodass man das Verfahren aus (rechts)medizinischer Sicht kritisch werten muss. Ein beträchtlicher Teil der Arzthaftpflichtverfahren beschäftigt sich mit bakteriellen Infektionen nach solchen Infektionen, die im ungünstigen Fall sogar tödlich ausgehen (s. Kasuistik in Rechtsmedizin 2006; 16: 161 – 164 und Z Orthop 2004; 142: 489 – 492).

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