Wie Sie eine IgA-Nephropathie enttarnen

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: fotolia, freshidea

Die IgA-Nephropathie ist die häufigste Glomerulonephritis in Europa, Makrohämaturie-Episoden und Hypertonie gelten als wichtige Hinweise. Therapieziel ist eine gute Blutdruckkontrolle, wozu gerne RAAS-Blocker eingesetzt werden.

Rund 15 bis 21 % der Nierenbiopsien in Europa zeigen eine IgA-Nephropathie (IgA1-) mit den typischen IgA-Ablagerungen im Mesangium der Glomeruli. Zwar ist die Pathogenese bisher nicht genau bekannt, doch wird vermutet, dass eine zu geringe Glykosylierung von IgA1-Proteinen mit Bildung von Autoantikörpern das zugrundeliegende Problem ist, schreiben Dr. Laila-Yasmin Mani und Kollegen vom Inselspital Bern.

Meist tritt die IgAN primär ohne prädisponierende Faktoren auf, selten ist die IgAN sekundär, beispielsweise bei der rheumatoiden Purpura Schönlein-Henoch des Erwachsenen (siehe Kas­ten). Bis zu 10 % der IgAN sind mit entzündlichen Darmerkrankungen wie z.B. Morbus Crohn oder ulzeröser...

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