Wie Sie eine schmerzhafte Rhinosinusitis von Cephalgien abgrenzen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Je nach Art des Kopfschmerzes treten die Schmerzen an unterschiedlichsten Stellen im Gesicht auf. © otolia/corbacserdar

Schmerzen in Vorderkopf, Gesicht und Mundhöhle zählen zu den „Rennern“ in der Hausarztpraxis. Oft werden sie als chronische Sinusitis fehl­gedeutet, dabei trifft diese Diagnose nur auf ein Zehntel der Patienten tatsächlich zu. Die Treff­sicherheit lässt sich aber leicht verbessern.

Für ihren Diagnostikkurs zu orofazialen Schmerzen beschränkt sich eine britische Autorengruppe auf chronische Symptome, also solche, die länger als zwölf Wochen anhalten. Zu den häufigsten Ursachen zählen Migräne und Mittelgesichtsschmerz, sie werden jedoch häufig aufgrund der nasalen Beschwerden als chronische Rhinosinusitis fehl­diagnostiziert. Dabei sind diese keineswegs ein Kennzeichen für eine Rhinosinusitis.

Rhinosinusitis

Stattdessen sind für die Diagnose „Nebenhöhle“ zwei andere Symptome obligat: die nasale Kongestion und die (purulente) Rhinorrhoe. Patienten mit orofazialem Schmerz, aber ohne nasale Beschwerden, haben höchstwahrscheinlich keine Nebenhöhlenentzündung, betonen...

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