Wie teilen wir den Gewinn?

Frage von Dr. R. I., Internist aus H.:
Wir arbeiten in einer Gemeinschaftspraxis mit einer KV-Nummer, Honorar wird geteilt, die Praxis lebt vom diagnostisch breit gestreuten Spektrum, mit Überweisung von Rheuma bis Gastro-Koloskopie, Echo etc. Nach zukünftiger Trennung hausärztlicher/fachärztlicher Internist bis Ende des Jahre wird es uns ja nur möglich sein, das notwendige diagnostische Spektrum anzubieten, wenn wir eine Aufteilung in hausärztlicher und fachärztlicher Internist machen, wahrscheinlich mit zwei KV-Nummern. Ob wir im Innenverhältnis wie bisher die Einnahmen teilen (beseitigt bei gleichem Arbeitstil viele Konflikte), bleibt wohl uns überlassen?

Antwort von Udo H. Cramer,
Rechtsanwalt,
München:

Wie Sie richtig ausführen, müssen Sie auf Grund der gemäß § 73 SGB V vom Gesetzgeber geforderten Entscheidung über die Teilnahme entweder an der hausärztlichen oder fachärztlichen Versorgung als Internist sich auch in der Gemeinschaftspraxis auf einen Sektor festlegen. Prinzipiell müssten dabei bereichsübergreifende Gemeinschaftspraxen möglich sein, wenn die KV durch Kennzeichnung der Abrechnung erkennen kann, welcher Arzt welche Leistung erbracht hat. Dabei bleibt es grundsätzlich Ihnen überlassen, wie Sie die wirtschaftlichen Verhältnisse der Praxis regeln. Die Grenze dürfte erreicht sein, wenn berufsordnungsrechtliche Vorschriften verletzt...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.