Wie wichtig sind atypische Neuroleptika?

Autor: AW

Zündstoff für Diskussionen über die Therapie schizophrener Erkrankungen liefert eine aktuelle Studie aus den Staaten. Darin schnitt das alte Perphenazin nicht schlechter ab als vier atypische Neuroleptika – sowohl hinsichtlich der Verträglichkeit als auch der Abbruchrate.

Neuroleptika spielen in der Behandlung der Schizophrenie eine zentrale Rolle. Die älteren Wirkstoffe wirken gut, führen aber häufig wegen extrapyramidaler Nebenwirkungen zu Therapieabbrüchen. Weil die neueren atypischen Neuroleptika auf Grund der Daten aus den vier- bis achtwöchigen Zulassungsstudien überlegen schienen, werden diese heute viel verordnet. Doch fragten sich Experten, ob diese Daten genügen, um die Akzeptanz der Behandlung bei den Schizophrenie-Patienten beurteilen zu können.

Direkter Vergleich bei knapp 1500 Patienten

Vor diesem Hintergrund ist die vom National Institute of Mental Health (NIMH) in Auftrag gegebene CATIE*-Studie von Interesse. Es handelt sich um die bisher...

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