„Wir müssen die Wahrnehmung für Tumorschmerzen weiter schärfen!“

Mit dem 2. Aktions­tag Tumorschmerz am 10. März wies der Arbeitskreis Tumorschmerz der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) Ärzte und Bevölkerung auf Möglichkeiten für eine bessere schmerztherapeutische Versorgung von Krebspatienten hin. MT-Autor Roland Fath befragte den Sprecher des Arbeitskreises, Dr. Stefan Wirz, zu Versorgungsproblemen und möglichen Lösungen.

Welche Ziele verfolgt der Aktionstag Tumorschmerz ?

Dr. Stefan Wirz: Wir möchten die Aufmerksamkeit für Tumorschmerzen verstärken. Fortschritte sind sowohl auf ärztlicher Seite – auch hier wird der Tumorschmerz oft noch verdrängt – als auch auf Seiten der Patienten nötig: Ängste müssen abgebaut und Sperren gegen eine Schmerztherapie beseitigt werden. Der 2. Aktionstag am 10. März war sehr erfolgreich: Es gab bundesweit 25 Informationsveranstaltungen, sowohl für Ärzte als auch für Patienten, die sehr gut besucht waren.

Laut Studien wird etwa nur die Hälfte der Patienten mit Tumorschmerzen ausreichend und schnell genug behandelt. Warum gibt es immer noch so große Defizite?

Dr. Wirz: Es hat...

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