„Wir wollen das ärztliche Vertragsrecht zügig liberalisieren“

Autor: Michael Reischmann

Zu den Dingen, die die schwarz-rote Regierungskoalition in der Gesundheitspolitik schnell regeln will, gehören auch neue Freiheiten beim Betrieb von Arztpraxen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) erhofft sich davon auch die Schließung drohender ambulanter Versorgungslücken. Über Notwendigkeiten, Absichten und Pläne sprach mit ihr MT-Politik-Ressortleiter Michael Reischmann.

Wieso haben Sie sich unter einer Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel erneut ins Haifischbecken Gesundheitswesen begeben? 

Schmidt: Ich nehme diese Aufgabe gerne wahr, weil ich dieses Gesundheitswesen reformieren und zukunftsfest gestalten will. Ich habe zwei Enkelkinder, und ich möchte, dass auch sie noch, so wie wir, ganz selbstverständlich – und unabhängig vom Einkommen – eine gute medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können. Dafür müssen wir jetzt einiges auf den Weg bringen. Das will ich gestalten und nicht nur von außen beobachten und kritisieren.

Der Knackpunkt in der Gesundheitspolitik wird sein, einen Weg für eine stabile GKV-Finanzierung zu finden. Niedersachsens Ministerpräsident...

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