Wird der Protest zum Hornberger Schießen?

Autor: REI

Mittwochs die Praxis dichtmachen, "Dienst nach Vorschrift" schieben und Patienten gegen die Gesundheitspolitik mobilisieren - was sich Ärztefunktionäre als bundesweiten zivilen Ungehorsam ausgedacht haben, erproben Kollegen in Nordbaden schon seit letztem Jahr.

Ekkehard Ruebsam-Simon, Vorsitzender der Nordbadischen Ärzteinitiative (NAI), hat mit seinem Protestmittwoch (für GKV-Patienten nur Notfallversorgung) "bisher beste Erfahrungen gemacht". Auch die Kollegen berichteten nur über wenige verärgerte Patienten. Eher gebe es Lob: "Ein Glück, dass Sie sich mal wehren!" Dabei verzichtet der Bammentaler Allgemeinarzt und Diplompolitologe nach eigenem Bekunden auf die Politisierung des Sprechzimmers. Allein ein Schild auf dem Empfangstresen ("Wir behandeln Sie für 45 € im Quartal") lasse manchen staunenden Patienten das Gespräch suchen.

Die NAI hatte ihre Mitglieder schon im Dezember dazu aufgefordert, ihre Praxen mittwochs dichtzumachen, eine...

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