Wirksam in allen Kerndomänen der Demenz

Autor: Gabriele Kiel

„Wenn die Diagnose ‚Alzheimer-Demenz’ gestellt worden ist, dann sollte der Patient auch mit einem Antidementivum behandelt werden – unverzüglich und dauerhaft“, unterstreicht Professor Dr. Matthias Riepe, Berlin. Dies ist, auf einen kurzen Nenner gebracht, der Anspruch an den betreuenden Arzt jedweder Disziplin, der sich aus den Leitlinien der Fachgesellschaften ergibt.

Die Betonung liegt für den Experten von der Psychiatrischen Klinik der Charité, Campus Benjamin Franklin, Berlin, auf „unverzüglich“ und „dauerhaft“. Denn der Patient könne die Verzögerung funktionell nie wieder aufholen und im Schnitt liege in Deutschland die Behandlungsdauer bei gerade einmal sechs Monaten.

Dass es sich „lohnt“, Demenzpatienten auch im fortgeschrittenen Stadium (noch) medikamentös zu behandeln, entspricht auch der wissenschaftlichen Evidenz. Mittel der Wahl ist Memantine (Axura®), das derzeit als einzige Substanz europaweit für Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz zuge­lassen ist.

Alltagsfähigkeit bleibt erhalten

Wie eine aktuelle Metaanalyse bestätigt, ist...

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