Wirtschaftskrise erhöht den Behandlungsbedarf

Autor: kol

Angesichts des krisenbedingten Drucks auf den Arbeitsmarkt rechnen Experten damit, dass psychische Erkrankungen weiter zunehmen. Gefordert werden gesellschaftliche Gegenstrategien.

„Mehr Mut zu langfristigen Strategien, zu wahrer Nachhaltigkeit würde sich wohltuend auf viele Probleme mit psychischer Gesundheit auswirken“, erklärte Birgit Fischer, Vorstandsvize der Barmer, bei der Vorstellung des Gesundheitsreports 2009 der Ersatzkasse.

In den letzten fünf Jahren haben sich laut Report die Fehlzeiten in der Diagnosegruppe „Psychische und Verhaltensstörungen“ (ICD-10, Kapitel V) um 51 % erhöht. Allein von 2007 zu 2008 stieg der relative Anteil an den AU-Fällen um 20 %. In der Mehrzahl handelte es sich um Krankschreibungen von mehr als sechs Wochen Dauer, wobei die psychischen Erkrankungen vielfach mit körperlichen Leiden wie Muskel-Skelett-Erkrankungen, Diabetes,...

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