Wutkrampf: Ablenken, damit der Zorn nicht die Luft nimmt

Autor: berufsverband der Kinder- unf Jugendärzte e.V.

Schrei- oder Wutkrämpfe, auch respiratorische Affektkrämpfe genannt, sind anfallsartige

Erscheinungen, bei denen das Kind schreit, vor Aufregung den Atem anhält, in seltenen Fällen sogar kurz bewusstlos werden kann und manchmal flüchtige krampfartige Zuckungen zeigt.

„Diese Affektanfälle können Eltern nur verhindern, wenn sie vermeiden, dass sich das Kind extrem in eine Wut hineinsteigert, z.B. indem sie es durch lautes Zurufen oder ungewohnte Geräusche ablenken“, rät Prof. Dr. Hans-Jürgen Nentwich, Vorstandsmitglied des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Lebhafte, leicht reizbare oder auch jähzornige Kinder neigen zu solchen Wutkrämpfen. Eine familiäre Häufung ist möglich. Etwa 2 bis 5% aller Kinder zwischen 6 Monaten und 6 Jahren sind von respiratorischen Affektkrämpfen betroffen. Die Anfälle hören in der Regel spätestens bis zum Schulalter spontan auf und hinterlassen keine Schäden. „Bei einem Affektanfall verschließt sich die...

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