Zahnpasta oder Fluorid-Tabletten?

Autor: Di

Soll man Kindern nun Fluorid-Tabletten oder -Tropfen geben, um die Zähne kariesfest zu machen? Oder reicht eine fluoridhaltige Zahncreme? Kinderärzte und Zahnärzte sind sich in dieser Frage leider nicht einig.

Fluorid ist gut für Kinderzähne, da es sie vor Karies schützt – zu viel Fluorid ist aber schädlich. Denn wenn zu viel davon in den Zahnschmelz eingelagert wird, neigt dieser zu Defekten und verfärbt sich kalkweiß oder braun. Man nennt dieses Phänomen „Fluorose“.

Nicht zu früh
Solche Schäden können auftreten, wenn man Säuglingen Fluorid-Tropfen oder -Tabletten verabreicht, warnt die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Außerdem seien die Tabletten und Tropfen bei Kindern bis sechs Monate ohnehin unwirksam, und danach sollte man die Beißerchen lieber mit einer Fluorid-Zahnpasta pflegen.

Innere Dosis
Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) ist anderer...

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