Zank um Honorarreform 2011/2012: KBV gegen Kassen, KV gegen KV

Autor: Anouschka Wasner

Im kommenden Jahr gibt’s mehr Geld, das ist die gute Nachricht. Doch die Verhandlungen darüber, wie viel mehr es sein darf und welche KV davon in welcher Höhe profitieren könnte, haben sich als konfliktträchtig erwiesen.

Mit dem Entwurf des GKV-Finanzierungsgesetz hatte das Bundeskabinett das Spielfeld abgesteckt, innerhalb dessen „die Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Vergütung für die Jahre 2011 und 2012“ ausgefochten werden muss: Einheitliche 0,75 % lineare Anhebung für den erhöhten Verhandlungsbedarf der Patienten, plus Budgets für extrabudgetäre und neue Leistungen, plus Summe X zur asymmetrischen Verteilung an die KVen – letzteres mit dem Ziel vor Auge, eine schrittweise Konvergenz der Vergütungen herbeizuführen.

Mit der staatlich verordneten Morbiditätssteigerung von 0,75 % wurde einem der bisherigen Streitpunkte sein Konfliktpotenzial genommen. Hauptaufgabe des Erweiterten...

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