Zappelphilipp hatte Borrelien

Autor: FJS

Die 18-Jährige schien ein Zappelphilipp-Syndrom wie aus dem Lehrbuch zu haben und der Psychiater plante schon eine Stimulanzientherapie - doch in

 

Wirklichkeit steckte etwas ganz anderes dahinter.

Konzentrationsstörungen, vermehrte Ablenkbarkeit, unstrukturierte Arbeitsweise und eine angeblich schon lange bekannte motorische Unruhe wiesen bei der Patientin auf eine Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) hin. Doch der Neurologe brachte durch mehrfaches Nachfragen zu Tage, dass sie bereits zwei Jahre zuvor an ähnlichen Symptomen gelitten hatte. Damals war eine Neuroborreliose diagnostiziert und mit Ceftriaxon i.v. behandelt worden.

Die Liquorpunktion ergab einen positiven Borrelien-Antikörper-Immunoblot. Unter dem Verdacht auf eine exazerbierte Neuroborreliose erhielt die Patientin erneut Ceftriaxon i.v. über 14 Tage, was zur vollständigen Remission führte. Ein Jahr...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.