Zehn Mythen um chronisch-entzündliche Darmerkrankungen aufgeklärt

Autor: Kathrin Strobel

Zehnmal Klartext zu bekannten Mythen um Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn. Zehnmal Klartext zu bekannten Mythen um Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn. © iStock/horillaz

Die Behandlung chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen gehört zum Alltag jedes Gastroenterologen. Dennoch – oder vielleicht gerade deshalb – gibt es zahlreiche Mythen, die sich um die Therapie von Morbus Crohn und Colitis ulcerosa ranken.

Sicher ist die Zahl an Märchen, die es zum Thema CED-Behandlung gibt, fast unbegrenzt, betonte Professor Dr. Torsten­ ­Kucharzik von der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie am Klinikum Lüneburg. Jeder Arzt habe wahrscheinlich seine ganz eigene Auswahl an Favoriten. Er präsentierte seine persönliche Top 10 der CED-Irrglauben sowie die Fakten, die sie widerlegen:

Mythos 1: Eine Dauertherapie mit Steroiden unterhalb der Cushing-Schwellendosis ist unbedenklich.

„Wir alle setzen Steroide bei CED ein – aber ich glaube nach wie vor zu viel und zu lange“, kritisierte der Kollege. Entscheidend sei nicht die ggf. niedrige Einzeldosis, sondern die kumulative Steroiddosis. ...

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