ZI-Praxis-Panel: Ärzte arbeiten für 26 Euro pro Stunde

Gesundheitspolitik Autor: Anke Thomas

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler meldet einen Mehrhonorarbedarf von 3,5 Mrd. Euro an. Er argumentiert dabei mit der aktuellen Untersuchung des Zentralinstituts der kassenärztlichen Versorgung (ZI) zur wirtschaftlichen Lage der Praxen im Jahr 2008. Die Ergebnisse des ZI-Panels dienen als Grundlage für künftige Honorarverhandlungen mit den Krankenkassen.

Die Vergütung der Leistungen, die Ärzte für GKV-Patienten erbringen, entspricht bei Weitem nicht den Kriterien, die der Kalkulation der Gebührenordnung zugrunde gelegt wurden, so Dr. Köhler. Für das Jahr 2008 hätte der Bewertungsausschuss bei der Bewertung der EBM-Leistungen einen Praxisüberschuss von 105 572 Euro bei 140 000 Minuten Jahresarbeitszeit als angemessen festgelegt. Tatsächlich hätten Ärzte im Durchschnitt hier nur rund 92 000 Euro erzielt.

Dieses Ergebnis zieht die KBV aus dem jetzt veröffentlichten ZI-Praxis-Panel, bei dem aus rund 4200 Arztpraxen Umsatz und Kostendaten der Jahre 2006 bis 2008 erhoben und ausgewertet wurden.

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