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Zielgerichtete Therapien können genotoxisch wirken

Autor: Mascha Pömmerl

Zielgerichtete Medikamente können mTOR hemmen, Zellen unter Stress setzen und Mutationen begünstigen. Zielgerichtete Medikamente können mTOR hemmen, Zellen unter Stress setzen und Mutationen begünstigen. © iStock/olm26250

Mit Sotorasib ist es erstmals gelungen, die häufig bei Tumoren vorkommende KRAS-Mutation anzugreifen. Die Zulassung wurde bereits beantragt. Doch zielgerichtete Therapien können Krebszellen auch unter Stress setzen und dadurch eine Mutagenese auslösen, die unerwünschte Effekte nach sich zieht.

„Krebs ist immer eine genetische Erkrankung“, konstatierte Professor Dr. Andreas­ Neubauer­, Klinik für Hämatologie, Onkologie und Immunologie am Universitätsklinikum Marburg. Die DNA sei dabei aber nur Mittel zum Zweck, zur Krebsentstehung führe die Proteinbiologie. Als Beispiel nannte er Kinasen, die Teil der Signalübertragung und für die Präzisionsonkologie interessant sind.

BRAF- und MEK1/2-Hemmer abseits der Zulassung getestet

Zunächst stellte Prof. ­Neubauer ermutigende Daten der NCI-MATCH-Plattform-Studie vor.1 In ihr bekamen Krebspatienten off label den selektiven BRAF-Inhibitor Dabrafenib und den MEK1/2-Inhibitor Trametinib. Von der Subgruppe aus 29 Patienten mit onkogener BRAFV...

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