Zielwerte bei Dyslipidämie: Kardiovaskuläres Risiko entscheidend für Vorgaben in Leitlinie

Autor: Dr. Elisabeth Nolde

Je höher die Gefahr für kardiovaskuläre Ereignisse schon ist, desto niedriger sollen die LDL-C-Werte sein. Je höher die Gefahr für kardiovaskuläre Ereignisse schon ist, desto niedriger sollen die LDL-C-Werte sein. © iStock/wildpixel

Laut aktuellen Empfehlungen ist die zu erreichende Senkung des LDL-C-Werts abhängig vom kardiovaskulären Risiko. Um die nun niedrigeren Ziele zu erreichen, soll nach einem gestaffelten Regime vorgegangen werden.

Gemäß der aktuellen Leitlinie von ESC/EAS (European Society of Cardiology/European Atherosclerosis Society) wird der LDL-C-Zielwert in Abhängigkeit von kardiovaskulärem Risiko und klinischen Risikoindikationen ermittelt. „Eine wichtige Neuerung betrifft Patienten mit sehr hohem kardiovaskulärem Risiko“, erklärte Professor Dr. Michael Lehrke, Uniklinikum RWTH Aachen.

Für diese Gruppe wird empfohlen, den LDL-C-Spiegel um mindestens 50 % in Relation zum Ausgangswert und auf einen Zielwert unter 55 mg/dl (< 1,4 mmol/l) zu senken. Zuvor lag hier das Ziel noch bei < 70 mg/dl (< 1,8 mmol/l). Kommt es unter maximaler Statintherapie innerhalb von zwei Jahren zu einem weiteren kardiovaskulären (CV)...

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