ZNS-Mykosen bedeuten immer akute Lebensgefahr

Autor: Anke Zens, Foto: thinkstock

Gelangen Aspergillen & Co. ins Gehirn, kann die Letalität über 90 % betragen. Neben den häufigen ZNS-Mykosen können Sie aber auch mit einer Kryptokokkose oder Mukormykosen konfrontiert werden. Entscheidend für das Outcome der Patienten ist eine rasche Diagnose und Therapie.

Aspergillus fumigatus ist ein ubiquitär vorkommender Schimmelpilz, der in ca. 90 % die Aspergillose verursacht. Besonders gefährdet sind Patienten mit chronisch-granulomatösen Erkrankungen, Neutropenien und HIV-Infektionen. Aber auch hochdosierte Steroidtherapien, immunsuppressive Medikamente und i.v.-Drogenabusus begünstigen eine Infektion.

Aspergillus fumigatus kann auch bei Immunkompetenz eine ZNS-Infektion verursachen

Die Erreger werden zunächst inhaliert und streuen bei mangelnder Immunkompetenz ins ZNS. Durch Gefäßinvasion der Pilze kann es dort zu ischämischen zerebralen Infarkten und Blutungen (intrazerebral und subarachnoidal) kommen sowie zur Ausbildung von Hirnabszessen. Die ZNS-A...

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