Zu heiße Getränke erhöhen das Krebsrisiko

Autor: Maria Fett

Auch wenn der Kaffee heiß am besten schmeckt, erst abkühlen lassen und dann genießen. © fotolia/Halfpoint

Entwarnung für die Liebhaber von Kaffee, Tee oder Mate: Es sind weniger die Inhaltsstoffe der Heißgetränke, die die Entstehung von Speiseröhrenkarzinomen begünstigen. Entscheidend ist vielmehr die Trinktemperatur.

Kalter Kaffee schmeckt scheußlich. Doch brühend heiß sollte er auch nicht genossen werden. Dann nämlich kann das Heißgetränk ein Ösophaguskarzinom begünstigen, wie eine Arbeitsgruppe um Dr. Alex Ogero Okaru vom Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe zeigte.

Lange galten die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) aus Kaffee, Tee oder aus Mate als mögliche Krebsauslöser. Um zu klären, ob es tatsächlich derartige Kontaminationen aus Herstellung und Umwelt sind, die für das kanzerogene Potenzial der Heißgetränke verantwortlich zu machen sind, werteten Dr. Okaru und Kollegen die Daten aus 54 Studien aus.

Sie ermittelten die PAK-Gehalte von Teeblättern, Kaffeebohnen...

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