Zu viel Biopsien bei Hepatitis B

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Inaktive Hepatitis-B-Träger brauchen sich keiner Leberbiopsie zu unterziehen. Leitlinien empfehlen allerdings bei HBV-DNA-Werten > 2000 IU/ml eine Gewebeprobe. Ist das übertrieben?

Patienten mit dauerhaft normalen Transaminasen, die HBeAg-negativ sind und HBV-DNA-Konzentrationen unter 2000 IU/ml aufweisen, gelten als inaktive HBV-Träger. Ihre Leber lässt man in Ruhe. Anders sieht es bei höheren HBV-DNA-Werten aus, hier empfehlen die Leitlinien zu biopsieren, um die Aktivität der Erkrankung besser zu beurteilen. Meist findet man in diesen Fällen histologisch aber keine relevante Inflammation, berichtete Professor Dr. Wolfgang Fleig vom Universitätsklinikum Leipzig.

Hepatitis B: Biopsie wirklich notwendig?

Ein aktueller systematischer Review nahm nun Daten von 335 HBeAg-negativen chronisch Hepatitis B Patienten unter die Lupe. Alle wiesen bei drei Messungen innerhalb...

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