Zu viele Risikopatienten erhalten NSAR-Rezepte

Autor: Manuela Arand, Foto: thinkstock

Patienten bekämpfen Schmerzen häufig mit NSAR, ohne sich der Risiken bewusst zu sein. Doch auch Kollegen verordnen riskant.

Eine aktuelle Studie aus den Niederlanden, die u.a. 265 Patienten mit hohem Risiko für eine ernste NSAR-Nebenwirkung einschloss, macht das Dilemma deutlich: Jeder achte Patient, der wegen Herzinfarkt, Schlaganfall, Ulkusanamnese, Nierenschwäche oder problematischer Komedikation besser kein nicht steroidales Antirheumatikum (NSAR) nehmen sollte, versorgt sich in der Apotheke damit.

Jede dritte NSAR-Verordnung geht an KHK-Patienten

„Patienten betrachten diese Mittel als harmlose Schmerzkiller“, meint Dr. Aafke Koffemann vom Erasmus Medical Center in Rotterdam. Er forderte seine Kollegen nachdrücklich auf, Risikopatienten besser zu informieren.


Eine irische Studie stellt auch den Ärzten kein...

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