Zu wenig Eisen fürs schwache Myokard

Autor: Dr. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Um die Versorgung mit Eisen ist es bei Patienten mit Herzinsuffizienz in Deutschland nicht besonders gut bestellt. Neue Registerdaten decken gravierende Defizite auf.

Bei jedem zweiten Herzinsuffizienten findet sich ein Eisenmangel, doch nicht einmal 4 % erhalten eine Substitution. Dies geht aus Daten des RAID-HF*-Registers hervor, über das Dr. Harm Wienbergen vom Bremer Institut für Herz- und Kreislauf-Forschung, Klinikum Links der Weser, und Kollegen berichteten.

Aktuelle Leitlinie empfiehlt intravenöse Eisen-Substitution

Nur bei 27 % der über 1600 Teilnehmer der Multizenterstudie erfolgte differenzierte Labordiagnostik. Bei 220 Patienten (50,7 %) fand sich ein Eisenmangel nach den Kriterien der FAIR-HF-Studie (Ferritin < 100 ng/ml oder Ferritin 100–299 ng/ml bei einer Transferrin-Sättigung < 20 %). Aber nur 3,7 % des Registerkollektivs erhielten...

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