Zu wenig Geld für gesunde Ernährung

Autor: Karl H. Brückner

Marmelade auf Toast zum Frühstück, Nudeln mit Ketchup am Mittag und abends gibt’s Dosenfutter – so oder ähnlich sieht der Speiseplan von 2,6 Mio. Kindern und Jugendlichen in Deutschland aus, die in Familien von Arbeitslosen mit „Hartz-IV-Grundsicherung” leben.

Mit dem rot-grünen „4. Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt“ (Hartz IV), verankert im SGB II, wurden Anfang 2005 Sozial- und Arbeitslosenhilfe zum „Arbeitslosengeld II“ zusammengelegt. Dies war das Kernstück von SPD-Kanzler Gerhard Schröders „Agenda 2010“. Seitdem bekommt, wer über ein Jahr arbeitslos und arbeitsfähig ist, für sich und seine nicht erwerbsfähigen Familienmitglieder aus Steuermitteln Geld – falls kein verwertbares Vermögen vorhanden ist.

Obwohl die nach Alter gestaffelten Hartz-IV-Regelsätze das Existenzminimum gewährleisten sollen, werden sie nicht entsprechend dem steigenden Preisniveau dynamisiert. Nur wenn die gesetzlichen Renten steigen – erstmals seit...

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