Zu wenig nützliche Keime im entzündeten Darm

Autor: Dr. med. Stefanie Kronenberger, Foto: thinkstock

Welche Bedeutung hat die Mikrobiota bei Crohn-Patienten? Um dies genauer zu erforschen, verglichen US-Forscher die Bakterienbesiedelung bei Erkrankten mit der von Gesunden.

 In 28 nordamerikanischen Zentren nahm man bei insgesamt 447 neu diagnostizierten pädiatrischen Crohn-Patienten (vor dem Therapiestart) Gewebeproben aus dem Darm – ebenso bei 221 gesunden Probanden. Dabei wurden Biopsien aus verschiedenen Abschnitten des Gastrointestinaltraktes untersucht. Die Suche galt vor allem Unterschieden bei der bakteriellen Besiedelung.

Antibiotika verursacht bakterielle Dysbalance im Darm

Bei den Darmkranken fand sich häufiger eine bakterielle Dysbalance. Insgesamt schienen bei den Crohn-Patienten die pathologischen Keime zu überwiegen, während nützliche seltener nachweisbar waren.


So kamen Bakterienarten, wie Enterobacteriaceae, Pasteurellaceae, Veillonellaceae...

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