Zufüttern statt meiden – Frühe Gewöhnung beugt Nahrungsmittelallergien vor

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Allergenarme Kost war gestern. Heute füttert man Eier & Co. frühzeitig zu. Allergenarme Kost war gestern. Heute füttert man Eier & Co. frühzeitig zu. © iStock/domin_domin, chuckcollier, trigga, MahirAtes

Der Umgang mit Nahrungsmittelallergien hat sich grundlegend gewandelt. Früher galt das Meiden von Allergenen als der beste Schutz – heute setzt man auf eine Prophylaxe durch Gewöhnung. Schon Babys sollen mit Erdnuss- und Eiprodukten gefüttert werden.

Die Nahrungsmittelallergie galt lange Zeit als Störung des Kindesalters, die meist von selbst ausheilt. Doch inzwischen erkranken immer mehr Erwachsene, sogar ältere Menschen bleiben nicht verschont. Außerdem haben die veränderten Essgewohnheiten in den vergangenen Jahren zu bisher unbekannten Allergiesyndromen geführt, ­schreiben Professor Dr. Massimo­ De Martinis­ von der Universität von L’Aquila und Kollegen. Die Sensibilisierung gegen Nahrungsmittel erfolgt meist oral, bei einer Barrierestörung (z.B. atopische Dermatitis) ist auch eine Sensibilisierung über die Haut möglich.

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