Zwangskranken frühe Therapie ermöglichen

Autor: JK

Im Schnitt dauert es sieben bis zehn Jahre, bis

 

ein Patient mit Zwangsstörung einen Therapeuten gefunden hat, der ihm wirklich hilft.

 

Irrwege - vom Heilpraktiker bis zum Exorzisten - gehören zum Alltag von Betroffenen. Dabei gibt es durchaus Erfolg versprechende Therapieansätze.

Der 38-jährige Patient leidet seit seinem 18. Lebensjahr unter massiven Kontroll- und Waschzwängen, die bis zu acht Stunden täglich in Anspruch nehmen. Seine "Karriere" verläuft typisch: Hausarzt, Heilpraktiker und Psychiater in Klinik und Praxis werden vergeblich konsultiert. Ab dem 28. Lebensjahr ist der Mann arbeitsunfähig, größtenteils krankgeschrieben. Nach zwei Jahren Psychoanalyse suchen die Eltern sogar die Hilfe eines Exorzisten. Erst mit 38 Jahren, 20 Jahre nach Beginn des Leidens, erfährt der Patient zufällig von der Möglichkeit ambulanter Verhaltenstherapie.

Eine Million Betroffene

Rund eine Million Menschen in Deutschland leidet unter Zwangserkrankungen, berichtete Professor Dr....

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