Zykluskorrektur verhindert Anfälle

Autor: bg

Frauen mit Epilepsie können in bestimmten Phasen des Zyklus gehäuft Anfälle entwickeln. Sexualsteroide beeinflussen zum einen die Epilepsie, zum anderen können Antiepileptika aber auch den Menstruationszyklus stören.

Sexualhormone beeinflussen auch den GABA-Rezeptor: Über ihn können sie die Erregbarkeit der Nerven verändern. Östrogen wirkt dabei prokonvulsiv, Progesteron, genauer der Hauptmetabolit Allopregnalonon, dagegen hat einen antikonvulsiven Effekt.

Unbedingt Gewicht überwachen

Zyklusabhängige Schwankungen der Hormonserumkonzentrationen führen eventuell zu einer Häufung epileptischer Anfälle (katameniale Anfälle). So können Anfälle vermehrt zum Zeitpunkt der Ovulation, prämenstruell oder in anovulatorischen Zyklen auch in der gesamten zweiten Zyklushälfte der Patientin auftreten.

Aus derartigen Anfallsmustern ergeben sich daher auch therapeutische Konsequenzen für die gynäkologische Betreuung von...

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