Frage der Woche - reden Sie mit!

Frage der Woche Autor: MT

Lassen Sie uns und Ihre Kollegen wissen, wie Sie die Dinge sehen - machen Sie mit bei unserer Frage der Woche!

Wie bewerten Sie die ganze Blutdruck-Diskussion? - Frage der Woche 39


„120 ist das neue 140!“, ließen die Autoren der SPRINT-Studie in Bezug auf das optimale Blutdruckziel verlauten. Doch von einigen Experten kommt heftiger Gegenwind. Wie bewerten Sie das Gezanke um neue Grenzwerte?

  1. Ich halte die Forderung nach einem niedrigeren Zielwert für voreilig und gefährlich.
  2. Die Diskussion juckt mich nicht. 120 mmHg ist ohnehin ein unrealistischer Zielwert für die Praxis.
  3. Ich glaube, dass einige Hypertoniker von geringeren Werten profitieren würden und finde den Vorstoß wichtig.

Sie wollen Ihre Meinung hierzu sagen? Bitte klicken Sie hier!

-----------------------------------------------------------------


Und das sagen Ihre Kollegen zu...:


Eine Kollegin hat aufgehört, ihren Computer zu verfluchen. Sie führt PC-gestützte Patientengespräche und erläutert Befunde direkt am Bildschirm. Bereichert der Computer auch Ihre Arzt-Patienten-Beziehung? - Frage der Woche 38

Unbedingt! Ich habe mehr Zeit für meine Patienten als früher und nutze den Computer, um Befunde o.ä. zu demonstrieren. 70 %
Ich investiere ähnlich viel Zeit in den Patientenkontakt wie früher. Jetzt habe ich die Laborwerte eben digital statt analog. 6 %
Das blöde Ding raubt mir nur die Zeit. Für den tatsächlichen Patientenkontakt bleibt da nicht mehr viel übrig. 24 %

Die Alternativmedizin ist auch Ärzten nicht fremd. Und die Hoffnung von Patienten auf Linderung und Heilung endet nicht in Arztpraxen. Doch einmal 
– anonym – auf den Punkt gefragt: 
Was halten Sie von Heilpraktikern? - Frage der Woche 37

1. Finde ich richtig gut. Man kann sich nicht nur auf die Schulmedizin verlassen. 9 %
2. Schon in Ordnung. Heilpraktiker machen ein ergänzendes Angebot, das durchaus Menschen helfen kann. 11 %
3. Mir egal. Wenn die Leute damit zufrieden sind – bitte sehr. Hauptsache, niemand kommt zu Schaden. 6 %
4. Reine Scharlatanerie. Dass der Staat die Patienten vor solch einem Treiben nicht besser schützt, ist mir unverständlich. 73 %

Werden Steroide, Hyaluronsäure und Co. voreilig injiziert oder hat deren Einsatz seine Berechtigung? Wie lautet Ihre Meinung zu Injektionen in Gelenke, Sehnenansätze und Muskeln? - Frage der Woche 36

1. Gelenk- und sonstige orthopädische Injektionen wirken gut, vielen meiner Patienten hat die Therapie geholfen. 5 %
2. Manchen Betroffenen hilft's, ein Versuch lohnt sich allemal. 19 %
3. Ich habe schon schwere Folgeschäden gesehen und halte wenig von der Injektionstherapie. 38 %
4. Die Spritze sitzt bei einigen Kollegen viel zu locker, damit setzen sie die Gelenkfunktion der Patienten aufs Spiel. 38 %

Können Sie die Prognose der Skoliose richtig einschätzen? - Frage der Woche 35

Ein 12-Jähriger sucht Ihren Rat wegen seines krummen Rückens. Sie bestimmen einen Cobb-Winkel von 25°. Wie hoch liegt (laut Leitlinie) das Risiko der Progression bei diesem Patienten?

1. bei 0 % 17 %
2. bei 30 % 11 %
3. bei 60 % 39 %
4. bei 90 % 33 %

Wie steht es mit der Palliativ-Versorgung in Ihrer Region? - Frage der Woche 33/34

Die Situation im Hinblick auf die 
Palliativversorgung hat sich in den 
letzten Jahren deutlich gewandelt. Welche Erfahrung haben Sie persönlich mit terminal kranken Patienten 
in Ihrem Praxisalltag?

1. Ich bin nicht palliativmedizinisch tätig. 8 %
2. Ich würde gern palliativmedizinisch tätig sein,
mir fehlt aber das Know-how. 23 %
3. Ich versorge nur Krebspatienten palliativmedizinisch 15 %
4. Ich versorge alle terminal kranken Patienten
palliativmedizinisch. 54 %

Gespräch mit Hypochondern in der Praxis machbar? - Frage der Woche 31/32

Patienten mit pathologischer Krankheitsangst durch professionelle Gesprächsführung von der „Diagnostiksucht“ befreien, das hört sich vielversprechend an. Doch halten Sie das Prozedere in der Praxis für umsetzbar?

1. Ich wende psychotherapeutische Methoden bereits an und habe gute Erfahrungen damit gemacht. 27 %
2. Ich werde entsprechende Methoden in Zukunft ausprobieren. 0 %
3. Gesprächstherapie bei Hypochondrie halte ich für zeitraubend, wenig aussichtsreich und frustrierend. 23 %
4. Ich überweise Hypochonder am liebsten schnell weiter. 50 %

Wer sorgt bei Ihnen für überfüllte Wartezimmer? - Frage der Woche 29/30

Im Gegensatz zu britischen Hausärzten sehen Sie vermutlich vielen Patienten mit Bagatellen. MT interessiert Ihre Erfahrung zu diesem Thema. Wer blockiert Ihr Wartezimme?

1. Viele Senioren, die mein Wartezimmer als Treffpunkt zum Kaffeeklatsch umfunktionieren. 42 %
2. (Jüngere) Personen, die sich mit ihren Wehwehchen durch Dr. Google & Co. verunsichern lassen. 21 %
3. Arbeitnehmer, denen ich wegen einer Banalität eine AU bescheinigen soll. 26 %
4. Kranke Patienten, die aus gutem Grund zu mir gekommen sind. 11 %

Welches Nahrungsmittel hat den höchsten Eisengehalt? - Frage der Woche 27/28

Einer Mangelernährung sollte man 
unmittelbar entgegenwirken. Dazu eignen sich auch Lebensmittel mit einem hohen Eisengehalt. Doch wo versteckt sich das meiste Eisen? Raten Sie mit – aber ohne zu schummeln!

1. Schweinefleisch 26 %
2. Spinat 33 %
3. Kakaoplver 10 %
4. Haferflocken 31 %

Arzt und Pharmaindustrie: 
Lassen Sie die Hosen runter? - Frage der Woche 26

Erstmals veröffentlichen über 50 Firmen auf ihren Webseiten die von ihnen an deutsche Ärzte gezahlten Zuwendungen. Bei Zustimmung auch mit Namensnennung. Machen Sie mit bei dieser Pharma-Transparenz?

1. Ja! Ich habe der Veröffentlichung für 2015 zugestimmt und werde das weiterhin tun. 54 %
2. Ich habe für 2015 zugestimmt, warte jetzt aber die Reaktio­nen ab, ehe ich über weitere Veröffentlichungen entscheide. 8 %
3. Ich habe nicht zugestimmt und warte jetzt erstmal die Reaktionen ab, ehe ich mich für 2016 entscheide. 8 %
4. Nein! Ich habe der Veröffentlichung für 2015 nicht zugestimmt und werde das auch weiterhin nicht tun. 30 %

Wie häufig empfehlen
 Sie Manuelle Therapie? - Frage der Woche 25

Die US-Kollegen schwören in ihrer Studie auf die Manuelle Therapie bei Rippenschmerzen. Auch andere Funktionsstörungen des Bewegungsapparates lassen sich mit dieser Methode teils effektiv behandeln. Uns interessiert, wie oft Sie Ihren Patienten die
 Manuelle Therapie empfehlen?

1. Sehr oft 9 %
2. Oft 18 %
3. Manchmal 46 %
4. Nie 27 %

Was hilft Ihren Patienten mit chronischer Rhinosinusitis? - Frage der Woche 24

Endoskopischen Operation sind kein Allheilmittel, immerhin bis zu 20 % der Patienten zeigen keine Verbesserung. Wie sieht Ihre Behandlungsstrategie aus? Kommen Sie mit konservativen Maßnahmen hin

1. Topische Steroide und Spülungen reichen bei meinen Patienten (mit oder ohne Polypen) i.d.R. aus. 27 %
2. Ich setze häufig Antibiotika bzw. bei Polyposis auch orale Glukokortikoide ein, das lindert meist die Beschwerden. 13 %
3. Bei vielen meiner Patienten mit Polyposis konnte ein endoskopischer Eingriff Abhilfe schaffen. 53 %
4. Ich sehe nach der Op. häufig Rezidive und rate meinen Patienten von einem Eingriff eher ab. 7 %

Wie gehen Sie mit therapie­untreuen Patienten um? - Frage der Woche 23

Etwa 30 % der Patienten, darunter selbst lebensbedrohlich Erkrankte, nehmen ihre Arzneien nicht in der von ihrem Arzt verordneten Weise ein, stellt die KV Nordrhein fest. Wie lässt sich die Adhärenz verbessern?  

1. Das Vertrauensverhältnis muss stimmen, die Information für den Patienten verständlich und ausführlich genug sein. 27 %
2. Untersuchungen und Gespräche in kürzeren Abständen, Kontrollblick auf den Arzneiverbrauch. 13 %
3. 100%-ige Therapietreue ist eine Utopie; es liegt in der Verantwortung des Einzelnen, Empfehlungen des Arztes zu folgen. 53 %
4. Manchmal ist es gut, wenn nicht alles geschluckt wird. 7 %

Wie gut sind Ihre Addison-Patienten versorgt? - Frage der Woche 22

Patienten mit Nebennierenrinden-Insuffizienz kann man durch gut ärztliche Führung vor gefährlichen Dekompensationen schützen. Wie klappt das Ausrüsten, Üben und Schulen bei Ihnen in der Praxis?

1. Patienten besitzen Notfallausweis und Hydrocortisonzäpfchen. 20 %
2. Patienten besitzen Notfallausweis und Hydrocortisonzäpfchen, zudem sind sie und ihre Angehörigen in der Dosisanpassung und Symptomerkennung geschult. 40 %
3. Patienten besitzen Notfallausweis und Hydrocortisonzäpfchen, sind geschult und beherrschen die Eigeninjektion. 0 %
4. Ich habe in meinem Krankengut keine Patienten mit Nebennierenrinden-Insuffizienz. 40 %

Hilft die Therapie Ihren Rückenschmerz-Patienten? - Frage der Woche 21

Interdisziplinäre und multimodale Konzepte versprechen, chronische Rückenschmerzen zu bessern. Wie sind Ihre Erfahrungen mit solchen Methoden?

1. Psychologische Maßnahmen konnten die Symptome meiner rückenschmerz-geplagten Patienten lindern. 27 %2. Nach zunächst erfolgreicher multimodaler Therapie kehrten die Beschwerden rasch zurück. 17 %3. Das Schmerzleiden ließ sich trotz psychologischer Interventionen nicht effektiv behandeln. 9 %4. Keiner meiner Patienten hat sich bisher einer multimodalen Schmerztherapie unterzogen. 53 %

Welche Erfahrung haben Sie mit Statinmyopathien? - Frage der Woche 20

Statine gehören zu den am häufigsten verordneten Medikamenten in Allgemeinarztpraxen. Uns interessiert Ihre persönliche Erfahrung im Hinblick auf die muskelbezogenen Nebenwirkungen.

1. meist asymptomatische, mäßige CK-Erhöhungen,die keine Maßnahme erforderten 50 %
2. meist deutliche CK-Erhöhungen, Problem gelöst nach Substanzwechsel 30 %
3. meist deutliche CK-Erhöhungen, Problem gelöst nach Absetzen 20 %
4. habe schon mindestens einmal schwere Nebenwirkungen erlebt (Rhabdomyolyse) 0 %

Was unternehmen Sie gegen Polypharmazie? - Frage der Woche 19

Medikamente absetzen ist genauso wichtig wie die korrekte Verordnung, meint Dr. Olaf Krause aus Hannover. Teilen Sie uns mit, ob Sie bei Arzneien auch den Rotstift in die Hand nehmen.

1. Ich setze einige z.B. in der Klinik verordnete Präparate wieder ab 33 %
2. Ich hinterfrage neue Verordnungen bei meinen Patienten 33 %
3. Ich überprüfe regelmäßig die Medikationspläne 44 %
4. Nichts, ich fürchte eine Verschlechterung des Grundleidens 0 %

Wie gehen Sie vor bei "impfresistenten“ Patienten? - Frage der Woche 18

Experten empfehlen, den Impfstatus bei jeder Gelgenheit zu überprüfen. Doch einige Menschen sind schlicht beratungsresistent oder gar strikte Impfgegner. Was tun Sie, wenn Ihr Patient partout nicht geimpft werden will?

1. Nichts, bei Impfgegnern ist Hopfen und Malz verloren 22 %
2. Ich kläre ausführlich auf 55 %
3. Ich empfehle seriöse Internetseiten und Literatur 11 %
4. Ich habe noch keine Erfahrungen mit Impfgegnern gemacht 12 %

Was halten Sie vom Einstieg in ein Hausarztzentrum? - Frage der Woche 17

Hausärzteverband, Medi und Kommunen interessieren sich für den Betrieb von MVZ, um Praxisabgeber und angestellte Jung-Ärzte unter ein Dach zu holen. Wie reizvoll finden Sie diese Option?

1. attraktiv, wenn die Konditionen stimmen 43 %
2. Versuch ist es wert, bin aber skeptisch 25 %
3. kein Fall für Verbände, nur für einzelne Ärzte 12 %
4. uninteressant, zu viel Aufwand und Ärger 20 %