Impfen und Gürtelrose – Der Podcast

Impfen gewinnt über Corona hinaus an Bedeutung

 

Impfen erfährt derzeit eine nie dagewesene mediale Aufmerksamkeit – allerdings geht es dabei fast immer um die COVID19-Impfung. Dabei gibt es eine ganze Reihe weiterer von der STIKO empfohlener Impfungen, bei denen die Impfraten Luft nach oben haben – unter anderem die Impfung gegen Gürtelrose. In der aktuellen Podcast-Serie der Medical Tribune erfahren Sie deshalb, warum Herpes zoster keine harmlose Erkrankung ist, welche Menschen besonders von einer Impfung gegen Gürtelrose profitieren, wie die STIKO diese Impfung einschätzt und was es beim Impfen von Menschen chronischen Erkrankungen bzw. Tumorerkrankungen zu beachten gilt.


Folge 8

20.10.2021

Gürtelrose: Von wegen harmlos!


Die möglichen Komplikationen einer Gürtelrose werden von Patient*innen, aber auch Ärzt*innen oft unterschätzt – so die Allgemeinmedizinerin Dr. Karin Anton aus Berlin, in der aktuellen Folge von „Impfen und Gürtelrose“ – der Podcast-Serie der Medical Tribune. Manifestiert sich die Erkrankung im Kopfbereich kann es u.a. zu Uveitis, Fazialisparese, Guillain-Barré-Syndrom und Hörverlust kommen. Anton ruft deshalb dazu auf, die Gürtelrose frühzeitig und intensiv mit Virostatika und Analgetika zu behandeln. Noch besser wäre es natürlich, wenn es erst gar nicht dazu kommt: Denn eine Impfung kann effektiv vor einer Herpes-zoster-Erkrankung schützen.


Folge 7

13.10.2021

Grunderkrankungen und Krebs – bei Gürtelrose im Blick


Insbesondere bei Menschen mit komplexen Grunderkrankungen sind Ärztinnen und Ärzte häufig zurückhaltend mit Impfungen, bedauert der Impfspezialist Dr. Markus Frühwein, München. In der aktuellen Folge der Podcast-Serie „Impfen und Gürtelrose“ der Medical Tribune berichtet er von zahlreichen MS-Patienten seiner Praxis, deren Immunsystem durch die Therapie stark supprimiert ist und die deshalb u.a. ein hohes Risiko für eine Gürtelrose haben. Frühwein: „Aus meiner Sicht ist es ein großer Fehler, diese Patienten nicht zu impfen! Denn Totimpfstoffe gehen immer!“


Folge 6

06.10.2021

Herpes Zoster im Gesicht


Eine Gürtelrose im Gesicht ist nicht immer leicht zu diagnostizieren und kann ernste Komplikationen haben, weiß die Allgemeinmedizinerin Dr. Karin Anton aus Berlin. In der aktuellen Folge der Podcast-Serie „Impfen und Gürtelrose“ der Medical Tribune rät sie, bei Patienten mit neuralgiformen einseitigen Gesichtsschmerzattacken und Bläschen an der Nasenspitze immer an den Befall des N. ophthalmicus zu denken und ggf. einen Augenarzt hinzuzuziehen. Aber so weit muss es nicht kommen!


Folge 5

29.09.2021

Gürtelrose: So fühlt sich das an


In dieser Folge der Podcast-Serie „Impfen und Gürtelrose“ der Medical Tribune schildert eine heute 60 Jahre alte Patientin eindrücklich, wie sie ihre Gürtelroseerkrankung erlebt hat: Den akuten Krankheitsbeginn auf einer Dienstreise, die schmerzhaften Tage bis zur Diagnosestellung und ein monatelang anhaltendes Erschöpfungsgefühl. Ein Jahr nach der Erkrankung hat sie sich impfen lassen. „Angesichts der Erlebnisse bin ich froh, der Gürtelrose in Zukunft aus dem Weg gehen zu können“, so die Patientin.


Folge 4

22.09.2021

Prävention im Alter: 4 Gewinnt!


In der aktuellen Folge von „Impfen und Gürtelrose“ – der Podcast-Serie der Medical Tribune – macht Dr. Karin Anton, Allgemeinmedizinerin aus Berlin, deutlich, warum Prävention im Alter so wichtig ist. Denn auch wenn heute für viele gilt: 60 ist das neue 40 – mit dem Alter lässt die Immunkompetenz nach und das Risiko u.a. für Infektionskrankheiten steigt an. Entsprechend sollten möglichst alle Menschen über 60 Jahre gegen Influenza, Herpes zoster, Pertussis und Pneumokokken geimpft sein. Damit „4 gewinnt“, prüft Anton regelmäßig das Impfbuch ihrer Patienten.


Folge 3

15.09.2021

Dr. Markus Frühwein: Nach der Impfung ist vor der Impfung


COVID-19 hat Deutschland in Sachen Impfen weit nach vorne gebracht – so die Einschätzung des Impfspezialisten Dr. Markus Frühwein, München, in Folge 3 der Podcast-Serie „STIKO-Empfehlung zur Impfung gegen Gürtelrose“. Jetzt gelte es, die Impfquoten auch für die anderen von der STIKO empfohlenen Impfungen zu verbessern, insbesondere Indikationsimpfungen wie z.B. gegen Gürtelrose. Für die Zukunft fordert Frühwein eine Förderung der Gesprächsprävention in den Praxen, bei der nicht nur eine vollzogene Impfung, sondern auch das zugehörige Beratungsgespräch abgerechnet werden kann.


Folge 2

08.09.2021

Impfungen abrechnen

Lohnt sich Impfen aus betriebswirtschaftlicher Sicht? Eher nein – so der Allgemeinmediziner und Abrechnungsspezialist Dr. Gerd W. Zimmermann, Hofheim. In der zweiten Folge der Podcast-Serie der Medical Tribune zum Thema „Impfen und Gürtelrose“ beklagt er u.a. die Besserstellung von Impfzentren bei der Honorierung der COVID-19-Impfung im Vergleich zu ärztlichen Praxen. Dennoch lohne sich das Impfen, so Zimmermann, und erinnert an den Versorgungsauftrag im Hausarztbereich, bei dem der Prävention eine wichtige Rolle zukommt. Und: Die Kontrolle des Impfstatus’ der Patient*innen sei derzeit so einfach wie nie – fast jeder habe ständig seinen Impfpass bei sich, freut sich Zimmermann.


Folge 1

01.09.2021

Dr. Markus Frühwein zum Thema STIKO-Empfehlung zur Gürtelrose


Herpes zoster bzw. Gürtelrose ist zwar den meisten Menschen ein Begriff – aber viele wissen nicht, dass es dagegen seit 2018 einen von der STIKO empfohlenen Totimpfstoff gibt – so der Impfspezialist Dr. Markus Frühwein, München. In Folge 1 der Podcast-Serie „STIKO-Empfehlung zur Impfung gegen Gürtelrose“ erfahren Sie deshalb, welche Personen der STIKO zufolge gegen Herpes zoster geimpft werden sollten. Außerdem, wie wirksam und sicher die Impfung ist und warum Dr. Frühwein hofft, dass sich künftig mehr Menschen gegen Gürtelrose impfen lassen.


Moderation: Sascha Schiffbauer

Die Interviews dieser Medical Tribune-Podcast-Reihe führt Herr Sascha Schiffbauer. Er moderiert auch unsere Dia:cussion-Webinare. Wir freuen uns, dass wir Ihn für dieses spannende Thema gewinnen konnten.


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