Die Lunge ächzt unter Hitze, Wüstenstaub und Starkregen
Stickoxide und Partikelbelastung sind schon länger ein Thema, wenn es um Umweltgefahren für die Lunge geht. Bis zu 94 % der Bevölkerung in europäischen Städten atmen ungesunde Luft. Nun verschärfen Hitze, Überflutungen und Wüstenstaub das Problem weiter.
Wer im Sommer 2026 in Ballungsgebieten lebte, war von den Rekordtemperaturen hautnah betroffen. Denn Asphalt, dunkle Dächer und Beton absorbieren die Hitze besonders stark, fahrende Auto und Klimaanlagen produzieren zusätzlich Wärme und nachts kühlt es sich in eng bebauten Gebieten kaum ab. Doch Hitze verursacht physiologischen Stress, nicht zuletzt weil Flüssigkeitsverlust den Wasserhaushalt des Körpers durcheinander bringt. Dies kann wiederum Atemwegsentzündungen triggern, die Lungenfunktion beeinträchtigen und bestehende Erkrankungen verschlimmern, erläuterte Prof. Dr. Zorana Andersen, Epidemiologin von der Universität Kopenhagen. Besonders im Fokus stehen Asthma- und COPD-Exazerbationen, Pneumonien und akute Atemwegsinfekte.
Wie verschärfen Luftverschmutzung und Hitze gemeinsam das Sterberisiko?
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