Mein Krampf: Mögliche Ursachen für nächtliche Attacken auf die Wadenmuskulatur

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Dr. Anne Benckendorff

Wadenkrämpfe können durch regelmäßiges Dehnen vermindert werden. © fotolia/schwede-photodesign

Wadenkrämpfe sind extrem schmerzhaft und quälen ihre Opfer vor allem nachts, was oft mit einem hohen Leidensdruck verbunden ist. Wenn ernstere Ursachen ausgeschlossen sind, bleibt das regelmäßige Dehnen der Muskulatur die Empfehlung Nr. 1.

Vor allem ältere Patienten sind von Wadenkrämpfen betroffen – bei den über 80-Jährigen mehr als jeder zweite. Bei 40 % der Betroffenen treten die Krämpfe mehr als dreimal pro Woche auf. Sie führen vielfach zu Schlafstörungen und zu einer Reduktion der Lebensqualität, wie Professor Dr. Oliver Tobolski von der Sportorthopädischen Praxisklinik in Köln ausführte.

Besonders häufig treten Muskelkrämpfe nach dem Sport, in der Schwangerschaft sowie unter einer Dialysetherapie (Dehydratation) auf. Polyneuropathien und Radikulopathien können ebenso Krämpfe verursachen wie endokrine Störungen (beispielsweise Schilddrüse, Morbus Addison). Zudem sollten eine Leberzirrhose sowie Alkohol- und...

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