Handchirurgie

Schaden am Daumensattelgelenk: Resektion oder Prothese?

Deutscher Rheumatologiekongress 2026
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Stand: 
|Lesezeit: 5 Min
Rheumatoide Arthritis führt zu charakteristischen Deformitäten an Hand und Fingern, die eine Resektionsarthroplastik oder Endoprothesen erforderlich machen können.

Noch ist bei Rhizarthrose die Resektionsarthroplastik Goldstandard. Aber die Endoprothese ist schwer im Kommen. Beide sind mit Einschränkungen auch bei Daumensattelgelenkschäden infolge einer rheumatoiden Arthritis möglich.

Zur operativen Behandlung einer ausgeprägten Arthrose des Daumensattelgelenks gibt es im Prinzip zwei Verfahren: die Resektionsarthroplastik und die Endoprothese. Für Dr. Ansgar Platte von der Klinik für Rheumaorthopädie am St. Josef-Stift Sendenhorst hat die Resektionsarthroplastik eindeutig die Nase vorn.

80 % der Operierten erreichen Schmerzfreiheit

Ihr Prinzip ist vergleichsweise einfach: Das Os trapezium wird entfernt, sodass die schmerzhaften arthrotischen Gelenkflächen nicht mehr aufeinandertreffen. Beim häufig eingesetzten Verfahren nach Epping wird der erste Mittelhandstrahl durch eine Sehne stabilisiert. Durch die zusätzliche Interposition von körpereigenem Gewebe oder bioresorbierbaren Implantaten kann man einer weiteren Verkürzung beziehungsweise Proximalisierung des ersten Strahls entgegenwirken.

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