Komplikationen der Schmerztherapie mit Opioiden
In dieser CME-zertifizierten Fortbildung werden Pathophysiologie und Therapie der opioidinduzierten Obstipation anhand eines Patientenfalls erläutert.
„Patienten mit chronischen Schmerzen brechen Ihre Therapie häufiger wegen Nebenwirkungen ab als wegen einer unzureichenden Wirksamkeit“, so bringt Dr. Ulf Schutter seine Erfahrungen zu den Komplikationen der Schmerztherapie mit Opioiden auf den Punkt. Und die häufigste Komplikation einer Opioidtherapie ist die Obstipation, bei der es keine Toleranzentwicklung gibt und die einen hohen Leidensdruck bei den Patienten erzeugt. Ursachen und Pathophysiologie der Obstipation unter einer Opioidtherapie sind gut bekannt und werden im Laufe dieser Fortbildung mit den entsprechenden Therapieoptionen erläutert. Außerdem wird gezeigt, wie weitere unerwünschte aber auch unzureichende Wirkungen durch die Modifikation der Schmerztherapie behandelt werden können.
„Patienten mit chronischen Schmerzen erwarten bei ihrer Vorstellung in der Praxis oft, dass es mit der Therapie immer bergauf geht, aber die Wirklichkeit sieht meist anders aus“, so Dr. Schutter. Die Behandlung ist im langjährigen Verlauf immer durch Höhen und Tiefen geprägt und es braucht sowohl auf Seiten des behandelnden Arztes als auch auf Seiten des Patienten viel Geduld, Vertrauen und Erfahrung, um das Therapieziel mit einer guten Lebensqualität zu erreichen.
Dr. Ulf Schutterist Facharzt für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie und spezielle Schmerzmedizin und erläutert in dieser Fortbildung anhand eines Patientenfalls über den Zeitraum von 13 Jahren die Anpassungen der Schmerztherapie und teilt seine persönlichen Erfahrungen mit den verschiedenen Optionen zur Behandlung von Komplikationen im Rahmen der Schmerztherapie mit Opioiden. Dabei stellt die Therapie der Opioid-induzierten Obstipation einen besonderen Schwerpunkt dar.
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